ES WAR EINMAL...
Ihr Name klingt so verheißungsvoll, dass sie das perfekte Ausflugsziel für Familien mit Kindern zu sein scheint. Mit dem Volvo V50 und einer großen Kinderschar kann die abenteuerliche Suche nach Schneewittchen und Co. entlang der Deutschen Märchenstraße beginnen.... eine Familie, die begab sich auf die Spuren der Gebrüder Grimm. Jacob und Wilhelm – so hieß das berühmte Geschwisterpaar – haben sowohl in Hessen als auch in Niedersachsen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ihre Spuren hinterlassen. In Südhessen aufgewachsen, machten sich die beiden später auf in Richtung Norden, um zu studieren und regionales Sprach- und Kulturgut zu sammeln. Daraus resultierten die allseits bekannten "Kinder- und Hausmärchen".
Die rund 600 Kilometer lange Deutsche Märchenstraße führt heute unternehmungslustige Familien zu den Orten, in denen die Märchen der Gebrüder Grimm spielen. Rucksäcke, Wanderschuhe und alle Utensilien, die für diesen Trip benötigt werden, finden problemlos im geräumigen Kofferraum des Volvo V50 Platz.
Die böse Hexe begegnet ihnen gleich beim Auftakt der Reise in Steinau, dem Ort, in dem die Brüder Grimm aufwuchsen: Am Märchenbrunnen, der 1985 anlässlich des 200. Geburtstags der berühmtesten Söhne des Ortes errichtet wurde, ist die bucklige Alte zu sehen. Man hört förmlich ihre knarzige Stimme, die lockt: "Knusper, knusper, Knäuschen, wer knuspert an meinem Häuschen?" An einem unwirtlichen Ort ganz in der Nähe scheint eher der Teufel mit den drei goldenen Haaren zu hausen: Die "Teufelshöhle" unweit des Brüder Grimm-Hauses fasziniert mit ihren Stalaktiten und Stalagmiten. Auch der nahe gelegene Freizeitpark Steinau beschert märchenhafte Erlebnisse, zum Beispiel bei einer Fahrt auf der 850 Meter langen Sommerrodelbahn.
Von der Kinderstube Jacob und Wilhelm Grimms geht es weiter zu ihrem Studienort, der Universitätsstadt Marburg. Der mittelalterliche Charakter der Stadt an der Lahn wird durch die Fachwerkhäuser der so genannten "Oberstadt" unterstrichen. Ein Aufstieg dorthin lohnt sich: Der Blick vom Schloss auf das Lahntal und die umliegenden Lahnberge erfreut zumindest die Erwachsenen. Und bei den Kindern ist der anstrengende Weg spätestens bei der Besichtigung der Schlossräume, inklusive des alten Rittersaals, in Vergessenheit geraten.
Zahlreiche Dörfer, die in der Umgebung von Marburg liegen, haben den heimischen Maler Otto Ubbelohde zur Illustration der Grimmschen Märchen inspiriert. In Amönau steht zum Beispiel der Rapunzelturm, an dem eine Dorfschönheit zu besonderen Gelegenheiten ihr (künstliches) Haar herunterlässt.
Jetzt geht es um eine andere Märchen-Schönheit: Schneewittchen. Bekanntlich flüchtete das Mädchen vor seiner bösen Stiefmutter zu den sieben Zwergen hinter den sieben Bergen. Im westlich von Bad Wildungen gelegenen Kellerwald werden Märchen-Fans fündig: Bergfreiheit nennt sich der Ort, wo die sieben kleinen Kerle Gold geschürft haben sollen. Gleich am Ortseingang grüßen die Gnome als lebenskleine steinerne Gruppe. Und tatsächlich gibt es hier auch einen stillgelegten Stollen, der besichtigt werden kann.
Weiter geht’s in die Documenta-Stadt Kassel. Man muss kein Hans-guck-in-die-Luft sein, um das steinerne Wahrzeichen der nordhessischen Stadt, den "Herkules", schon aus der Ferne zu erspähen. Und ganz in der Nähe befindet sich die Löwenburg, eine künstliche Ruine mit zahlreichen Zinnen und falscher Zugbrücke. Der Erbauer, Kurfürst Wilhelm I., offenbarte sich hier als hessisches Pendant zum bayerischen Märchen-König Ludwig II. Die Kinder erkunden begeistert das großzügige Areal, das einem riesigen Abenteuerspielplatz gleicht. In der Rüstkammer finden sie in der legendären Kluft des "Schwarzen Ritter" sogar einen echten Schatz.
Nordöstlich von Kassel liegt das malerische Städtchen Hannoversch Münden. Dort hat die Märchenfigur Doktor Eisenbart ihren großen Auftritt. Vor dem imposanten Renaissance-Rathaus tritt der als Scharlatan verschriene Wanderarzt bei den Doktor Eisenbart-Spielen in den Sommermonaten auf die Bühne, außerdem hält er regelmäßig "Sprechstunden" ab.
An diesem Punkt fragen wir uns: Weiter fahren in Richtung Norden und den Rattenfänger von Hameln oder die Bremer Stadtmusikanten besuchen. Doch die Kinder sind bereits friedlich auf den integrierten Kindersitzen* der komfortablen Rückbank des Volvo V50 eingeschlafen und haben sich auf ihre eigene (Traum-)Reise begeben, in der Prinzen und Prinzessinnen, goldene Kutschen und Kugeln, Schlösser und Knusperhäuschen tatsächlich Realität werden.
*optional erhältlich
Informationen:
Deutsche Märchenstraße allgemein:
www.deutsche-maerchenstrasse.de
Kellerwald und Edersee:
www.naturpark-kellerwald-edersee.de
Schlosspark Wilhelmshöhe mit der Löwenburg in Kassel:
www.wilhelmshoehe.de