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Hollywood in der Heimat Sie wollten immer schon zum Film gehen? Warum noch warten: In Deutschland bieten eine ganze Reihe von Filmparks, Filmmuseen und Drehorten einen Blick hinter die Kulissen der Traumfabriken. Im filmreifen Volvo XC90 V8 machen wir uns auf die Tour zu Kinos und Karussells, zu Stummfilm und Studiotouren.
 

Ein lauer Sommerabend in Kalifornien. Untermalt vom sonoren Grummeln des Achtzylinders gleiten wir über die ultimative Traumstraße von Los Angeles, vorbei an den Portalen von Universal, Paramount und Fox, hoch oben auf den Hollywood Hills prangt der berühmte Schriftzug über der Stadt.

Alles Lüge? Also gut, beim Film ist nun mal nicht alles so, wie es auf den ersten Blick scheint. Zugegeben: Wir befinden uns nicht auf dem Sunset Boulevard, sondern auf der A115 an der Ausfahrt Potsdam-Babelsberg. Doch der großvolumige V8-Motor ist Wirklichkeit. Aus 4,4 Liter Hubraum schöpft unser "Filmauto", der Volvo XC90 V8, seine souveräne Kraft.

Die Pilgerreise zu Deutschlands Film- und Fernsehstandorten beginnt im alten und neuen Mekka des deutschen Films: in Babelsberg. Als die legendären UFA-Studios in den 1920er Jahren den US-Giganten auf Augenhöhe begegneten, gaben sich Weltstars die Klinke in die Hand – oder sie wurden hier geboren. Regisseure wie Ernst Lubitsch, Friedrich Wilhelm Murnau, Fritz Lang und Josef von Sternberg schufen den Mythos Babelsberg. Für das Meisterwerk "Metropolis" von 1925 ließ Fritz Lang mehr als 36.000 Schauspieler und Komparsen in den gigantischen Babelsberger Kulissen agieren. "Der Blaue Engel" von 1929 begründete Marlene Dietrichs Weltkarriere, "Das kalte Herz" setzte 1966 neue Maßstäbe für den Märchenfilm.

Die einstündige Tour durch die Babelsberger Studios ist ein echtes Highlight, denn auch heute verkehren hier die ganz Großen: In den Hallen wurden unter anderem die Hollywood-Produktion "Mission: Impossible III" mit Star Tom Cruise sowie der Oscar-gekrönte "Pianist" von Roman Polanski gedreht.

Verlieren das Kino und seine Stars bei so viel Einblick nicht an Magie? Keinesfalls, wie das Filmmuseum Berlin am Potsdamer Platz beweist. Themenschwerpunkten wie "Pioniere und Diven", "Filmexil" oder "Unheimliche Begegnungen" zeigen, wie technische Verfahren die Bilder lebendig machten, Hollywood zum Fluchtpunkt der von den Nazis verfolgten Filmkünstler wurde oder wie Robocop, Darth Vader und Alien auf die Leinwand gebracht werden.

Zu den klassischen Drehorten gehört das nordrhein-westfälische Bottrop dagegen nicht – doch wer Spaß an Kino-Unterhaltung hat, ist im hiesigen "Movie Park Germany" in seinem Element. Auf dem "Hollywood Street Set" begegnen uns die aus dem Animations-Hit "Ice Age" bekannten Figuren Sid, Diego und Scrat. In den "Wonderland Studios" zeigt die "Moviecrew" den kleinsten Besuchern, was bei einem Filmdreh so alles schief gehen kann.

Wir fahren weiter in die Medienstadt Köln, Hier ist gleich für ein halbes Dutzend Fernsehsender die Heimatbasis. Und wohl nirgendwo kann man besser miterleben, wie Daily Soaps, Nachrichten und Shows auf die Mattscheibe gelangen. Die NOB Studios in Hürth sind Dienstleister für zahlreiche Produktionsgesellschaften und TV-Anstalten. Von "stern TV" über "Richterin Barbara Salesch" bis zu "Wer wird Millionär" entstehen hier Quoten-Hits.

Zurück zum Zelluloid. In Frankfurt besuchen wir das Deutsche Filmmuseum. Interessanter Zweiklang der großen Dauerausstellung: Der eine Teil widmet sich ganz der Erfindung des Kinos, dargestellt durch originale Geräte von der Laterna Magica bis hin zum Cinématographen. Im zweiten Bereich des Frankfurter Museums staunen auch die aufgeklärten Cineasten der Gegenwart, wenn die Arbeitsschritte der Filmproduktion dargestellt und erläutert werden.

Aber warum nur zuschauen? In der Bavaria Filmstadt Geiselgasteig bei München darf in der Originalkulisse aus Michael Bully Herbigs "(T)Raumschiff Surprise" jeder vor laufender Kamera sein schauspielerisches Talent erproben. Wie im Film fühlen wir uns auch beim Gang durch die Kulissen von Kinohits wie Wolfgang Petersens Oscar-nominiertem Anti-Kriegsfilm "Das Boot", durch den imaginären Kontinent "Phantásien" aus der "Unendlichen Geschichte" oder durchs gallische Dorf und den römischen Zirkus aus "Asterix und Obelix gegen Cäsar".

Aber die Bavaria Filmstadt hat natürlich noch andere Trümpfe im Ärmel, wenn es darum geht, Spaß am Film zu vermitteln: Das erst im Frühjahr 2006 eröffnete 4D-Erlebniskino mit der Kombination aus bewegten Kinositzen und einem 3D-Film dürfte auch die Multimedia-verwöhntesten Kids restlos begeistern.

Erschöpft sinken wir in die komfortablen Sitze des Volvo XC90 V8 – und sind in Gedanken gleich wieder im Film: Denn bequem und sicher wie im Fell des Glücksdrachen Fuchur in der "Unendlichen Geschichte" fliegen – pardon: fahren wir davon.

 

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